Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen, mit € 500.000 geförderten EU-Projekts wollen wir über zwei Jahre einen Dialog und einen Erfahrungsaustausch zwischen KünstlerInnen, DichterInnen und SchriftstellerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern über den Wechsel von der Diktatur in die Demokratie, insbesondere seit der Öffnung der ehemals kommunistischen Länder seit dem Ende der 80er Jahre, ermöglichen. Während einer Reihe von Treffen in den teilnehmenden Ländern Polen, Tschechische Republik, Rumänien, Ungarn, Italien und Deutschland werden teilnehmende KünstlerInnen, DichterInnen und SchriftstellerInnen ihre Werke vorstellen und Erfahrungen austauschen, die sie unter diktatorischer/autoritärer Herrschaft gemacht haben sowie einen Blick darauf gewähren, wie die politischen Wechsel ihre künstlerische Tätigkeit beeinflusst haben. Als Ergebnis entsteht eine Ausstellung, die in Birmingham (UK) ihre Eröffnung haben wird, um danach durch die teilnehmenden Länder zu wandern. Durch den wechselseitigen Kulturtransfer soll der Abbau von Vorurteilen und eine bessere Verständigung zwischen Ostmittel-, Südost- und Westeuropa erreicht werden. Schließlich geht es um den Aufbau einer gemeinsamen europäischen Kultur.